Aktuelles

Straßenausbau Schultenrott

Einen Antrag auf Teilausbau des Schultenrotts hat die UWG an die Verwaltung der Stadt Gescher eingereicht. Die Fraktion

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DIE höchsten Gewerbesteuern Kreis Borken… … und keinen stört`s:

Doch - uns Gescheraner! Die UWG nimmt das nicht hin. Blicken wir zurück: Unter Führung der stärksten Fraktion im Ra

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Thema Kindergartenplanung Erlengrund

Die UWG-Fraktion beantragt, dass in einer der nächsten Sitzungen des Rates oder des zuständigen Ausschusses die Kinder

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Thema: Gerätewart für die Feuerwehr

In seinem Leserbrief vom 25. April 2014 beklagt Herrn Nolte die Streichung des hauptamtlichen Geräteswartes. Herr Kerst

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Mitgliederversammlung der UWG Gescher

Einhellig sind jetzt während der Mitgliederversammlung der UWG Gescher die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlbe

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Notstand bei der hausärztlichen Versorgung in Gescher

Die Situation, dass die hausärztliche Versorgung im ländlichen Bereich immer schwieriger wird, macht auch in Gescher h

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Hallo und herzlich willkommen im Internetportal der UWG Gescher.

Auf diesen Seiten finden Sie regelmäßig aktualisierte Informationen über Aktionen, Standpunkte und viele Infos zu kommunalpolitischen Themen in

            Unserem Wohnort Gescher

Der beliebte Kalender 2017 der UWG mit allen wichtigen Terminen für Gescher und Hochmoor liegt vor! Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Ihrem Wahlkreiskandidaten!

Thomas Peirick

Zum Klapperpflaster nun auch noch Schienenverkehr....

Zum leidigen Thema des Klapperpflasters gesellt sich nun ein weiteres Problem in unserer Fußgängerzone! Auf der Referenzfläche im Bereich der Elionore Stein Straße steht die Entwässerungsrinne durch Absenkungen der Pflasterung mittlerweile an einigen Stellen so hoch, das hier für Fußgänger und Fahrradfahrern eine gefährlich Situation entstanden ist. Hierdurch ist es zwischenzeitlich auch zu einem Sturz einer Fahrradfahrern gekommen. Jürgen Böhmer, sachkundiger Bürger im Bauausschuss hat bereits mehrfach in dieser Sache im Rathaus vorgesprochen, bisher jedoch ohne Erfolg. Nun hat die UWG in dieser eine offizielle Anfrage an den Bürgermeister gestellt und um Stellungnahme gebeten!

 

Matthias Homann

Ex-Profis gegen Gescher Allstars

Er ist eine Schalke-Legende, vielen als „Mister Fallrückzieher“ bekannt und hat in der Nationalmannschaft in 45 Spielen 32 Tore geschossen. Am Dienstag war Klaus Fischer Hauptgast einer Pressekonferenz, zu der die Glockenstadt-Knappen eingeladen hatten. Hintergrund: Die Schalke-Fans haben es geschafft, die Klaus-Fischer-Traditionself für ein Benefizspiel nach Gescher zu holen.

Am Samstag, 2. Juli, um 16.04 Uhr treten die Ex-Profis auf Naturrasen am Borkener Damm gegen die „Gescher Allstars“ an. Die eigentlichen Gewinner stehen schon vor dem Anstoß fest: Der gesamte Reinerlös des Events geht an den Gescheraner Verein „Herzensträume“. „Das soll ein toller Tag für die ganze Familie werden“, verspricht Nico Charbon, Vorsitzender der Knappen, und hofft auf weit über 1000 Zuschauer.

Natürlich unterstützt die UWG Gescher dieses Vorhaben und wünscht allen Beteiligten viel Spaß und gutes Gelingen!

 

Matthias Homann

Mitgliederversammlung der UWG Gescher

v.l.: Nico Charbon (Schriftführer), Matthais Bergmann (Schriftführer bis 03/2016) Holger Beeke (1. Vorsitzender), Ewald Feldkamp (Kassenprüfer) h.l.: Thomas Peirick (Kassenwart), Guido Nieland (Beisitzer), Werner Bönning (Fraktionssprecher), Martina Dapper ( 2. Vorsitzende), Niels Hartmann (Kassenprüfer) es fehlen: Hildegard Kowollik (Ehrenvorsitzende), Matthias Homann (Geschäftsführer), Ingrid Kösters (Beisitzerin), Gabi Beuker – Schrader (Beisitzerin) und Thomas Niederführ (Beisitzer)

„Freiheit, Freiheit ist das Einzige was zählt“. Mit dieser Textpassage von Marius Müllern Westernhagen begrüßte der 1. Vorsitzende Holger Beeke im Hotel zur Krone die Mitglieder der UWG Gescher. Seiner Ansicht nach passt diese Textstelle „unwahrscheinlich gut in unsere heutige Zeit.“ In seiner Eröffnungsrede führt er dazu weiter aus, dass es in der Welt viele Länder gibt, in denen es keine Freiheit mehr gibt. Der Alltag wird dort geprägt von Krieg, Folter und Tod.  Unzählige Leute fliehen vor Angst um ihr eignes Leben und das Ihre Kinder.  Zum Teil aus brennenden Häusern. Endlich in Deutschland angelangt finden sie dann wieder in manchen Regionen Deutschlands wieder brennende Häuser vor. Er hält dies für sehr bedenklich und besorgniserregend. „Das ist auch nicht das Deutschland was ich kenne“, so Beeke. Er appellierte daran, die Gäste auch mit Gastfreundschaft zu begegnen. Seiner Ansicht nach wird irgendwann in den Geschichtsbüchern stehen: „Deutschland hat die Welt zweimal an den Abgrund gebracht  und einmal versucht sie zu retten.“

Die Textpassage von Westernhagen lässt sich auch auf den Haushalt der Stadt Gescher übertragen. Auch hier könnte man glauben, es gäbe keine Freiheit mehr zur Gestaltung. Beeke vertritt hier eine andere Ansicht. Er unterstützte zudem auch die Aussage von Sigmar Gabriel, dass auch etwas für die Bürger getan werden muss. Er verweißt in diesem Zusammenhang auf die Aussagen zur Wahl. „Und die Freiheit, diese auch einzufordern und umzusetzen, werden wir uns sicherlich nicht nehmen lassen“ lautete sein Statement. Exemplarisch nannte er dabei das Berkeltal als Erholungsoase, das Sportzentrum Ahauser Damm, die Feuerwehr, den Bürgerbus, die Nahversorgung in Hochmoor, die Ärzteversorgung oder die Verkehrssicherheit. 

Im Anschluss an die Eröffnungsrede verlas Martina Dapper das Prototoll der letzten Mitgliederversammlung.  Danach trug Thomas Peirick seinen Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer Manfred Lucahsen und Niels Hartmann bescheinigten eine tadellose Kassenführung. Die Versammlung folgte einstimmig den Antrag auf Entlastung des Vorstandes und des Kassenwartes. 

Unter der Leitung von Martina Dapper folgten die turnusgemäßen Wahlen. Einstimmig wurde Holger Beeke als 1. Vorsitzender wiedergewählt. Er bedankte sich für das Vertrauen. Das klare Votum wertete er als Anerkennung für seinen bisherigen Arbeit und Engagement. Er versprach, sich auch weiterhin für die UWG und „somit für Gescher“ einzusetzen. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde Geschäftsführer Matthias Homann. 

Auf eigenen Wunsch hin stellte Matthias Bergmann seine Position als Schriftführer zur Verfügung. „Wir haben so viele neue Mitglieder gewonnen, da darf ich als Ratsmitglied gerne eine solche Aufgabe abgeben.“, begründete Bergmann u.a. seine Entscheidung. Es sei richtig und wichtig, die neuen Mitglieder adäquat zu intergrieren. Holger Beeke bedankte sich bei M. Bergmann. Auf Vorschlag der Versammlung wurde Nico Charbon einstimmig als neuer Schriftführer gewählt. Die Ehrenvorsitzende Hildegard Kowollik erhielt einen ständigen Sitz im Vorstand. Für die nun frei werdende Beisitzerposition wurde Gudio Nieland in den Vorstand gewählt. Für den turnusgemäß ausscheidenden Kassenprüfer Manfred Luchasen wurde Ewald Feldkamp gewählt. 

Unter dem Punkt verschiedenes stellte Nico Charbon, als Vorsitzender des Glockenstadt Knappen Gescher, das Benefizspiel mit der Klaus – Fischer – Traditionself vor. Die zugrunde liegende Idee war, etwas für schwer erkrankte Kinder zu machen. Der Erlös diese Spiels geht zu 100% an den Verein für „Herzträume“. Dieser Verein kümmert sich seit Jahren um schwer erkrankte Kinder und erfüllt Ihnen einen ggf. "letzten" Wunsch. Anhand einer Powerpoint – Präsentation konnten sich die Mitglieder der UWG ein Bild von den zahlreichen Aktionen machen. Jürgen Böhmer fasste die Meinung der Versammlung passend zusammen: „Das lass uns mal unterstützen, dass ist eine gute Sache“. Holger Beeke beendete die Mitgliederversammlung mit den Worten: „Schau in die glänzenden Augen eines lachenden Kindes, und die Welt um dich herum bleibt für einen Moment stehen.“ 

UWG lädt zum Brunch

Zu einem gemütlichen Brunch hatte die UWG Gescher ihre Mitglieder in Mia´s Backstube eingeladen. Zahlreiche Mitglieder konnte der geschäftsführende Vorstand begrüßen. In seinen einleitenden Worten betonte der 1. Vorsitzende Holger Beeke, dass an diesem Tag nicht die politische Arbeit, sondern vielmehr der allgemeine Austausch im Vordergrund steht.

Als besondere Gästee konnten vom Bienenmuseum Klaus Kreyelkamp und von der Bürgerstiftung Gescher Markus Lammerding begrüßt werden.

In der Laudatio lobte Beeke das Engagement und die Manpower von Klaus Kreyelkamp. Er bedanke sich bei Kreyelkamp für seine aktive Unterstützung während der UWG Jubiläumswoche und den Einsatz beim Ferienkoffer. Der Bienenexperte hatte spannende Geschichten und Fragen auf Lager. Die Frage, „Was 10 mit Honig beladene Bienen wiegen“, sorgte für angeregte Unterhaltungen und interessante Schätzungen. Als Präsent überreichte die Wählergemeinschaft ein speziell ausgewähltes Buch rund um das Thema Bienen.

Markus Lammerding nahm stellvertretend für die Bürgerstiftung der Glockenstadt Gescher einen Stiftungscheck in Empfang. Seinerzeit war die Grundidee der Bürgerstiftung auf Initiative der UWG Gescher hin entstanden. Aus Sicht der Wählergemeinschaft gilt es, Politik und Bürgerstiftung strikt zu trennen. „Klar war für uns, dass wir stiften werden. Aber erst, wenn die Bürgerstiftung gegründet ist“, so Beeke. Dieser Prozess ist abgeschlossen und „dieser Brunch bietet ein passendes Ambiente, um den Check zu überreichen“, führte Beeke weiter aus. Markus Lammerding bedankte sich bei der UWG und lieferte einen ausführlichen Bericht über die Arbeit der Bürgerstiftung. Unterschiedliche Projektgruppen sind entstanden. Lammerding betonte noch einmal, dass jeder Gescheraner sich daran beteiligen kann. Je breiter und vielfältiger diese Gruppen aufgestellt sind, desto größer wird der Nutzen für Bürger aus Gescher sein, lautete sein Fazit. Er appellierte daran, sich aktiv zu beteiligen.

Bacchus in der Weinhandlung Secco aufgestellt

"Gescher Helau! - Prinz Werner Helau!" Lautstark machen sich die Nachbarn auf den Weg zur Weinhandlung "Secco" in der Hauskampstraße. Im Schlepptau oder besser gesagt auf einer Sackkarre führten sie Weingott Bacchus mit. Bis zu Beginn der närrischen Tage wird die Kultfigur des Geschreinert Karnevals im Schaufenster der Weinhandlung über die Narren der Glockenstadt wachen.

Es ist Tradition, dass die Nachbarn vom Berliner Tor - und da insbesondere die Rentner - für die Herrichtung der Kultfigur verantwortlich zeichnet. Jahrzehnte thronte Weingott Bacchus auf "Bock´schen Balkon" bis das er zur damaligen "SpaDaKa" und später zum Rathaus umzog. "Weingut Bacchus gehört dahin, wo er hin gehört!" und was liegt da näher als die Weinhandlung. Seit nunmehr zehn Jahren gewähren Martin Pollmann und Klaus Schnieder dem "seligen Gesellen" Asyl.

Das kleine Geschäftslokal vermochte die Zahl der Närrinnen und Narren vom Berliner Tor kaum fassen. Mitten im Getümmel "Noch" - Prinz Werner III. (Kramer) dessen Countdown läuft. "Ja ich kann die Tage, die Stunden zählen, dass meine Regentschaft zu Ende geht" bedauert er. Doch im Moment zähle für ihn nur der Spaß an der Freude. Freude hat er auch daran, dass sich der Nachbarschaftsnachwuchs eingefunden hat. Als "Specialguests" waren seine Amtsbrüder, das Kinderprinzenpaar mit den Zwillingen Anton und Paul von der Beck mit von der Partie. Unter großem Jubel erhielt "Bacchus" sein letztes Outfit, bevor er im Schaufenster Platz nahm. Die Vollblutkarnevalisten wussten das Ereignis in gemütlicher Runde zu feiern. Das Gläschen Wein tat sein Übriges dazu.

Die UWG Gescher wünscht allen Jecken tolle Tage und einen friedlichen Verlauf der Session 2016!

Quelle: AZ-Gescher

UWG Gescher bei den Kaninchenzüchtern

Holger Beeke (1. Vorsitzender) und Jürgen Böhmer übereichten der Jugendabteilung des Kaninchenzuchtvereins W563 Gescher e.V. ausgewähltes Futter für die Tiere.


l.: Jürgen Böhmer (UWG Gescher), Holger Beeke (1. Vorsitzender UWG Gescher), Stefanie Eing (Jugendleiterin), Matthias Düchting (Ausstellungsleiter), Mathis Thiery (3. Platz Vereinsmeisterschaft) und Felix Busch (Vereinsmeister, Sieger in der Kategorie „Bestes Tier der Jugendgruppe und in der Kategorie „LVM für die besten Zuchtgruppen Jugend“).

Glockenstadt Knappen Gescher luden Flüchtlinge ein

Zum Heimspiel von SO4 gegen Frankfurt hatte der Fanclub mehrere Flüchtlinge aus der Glockenstadt eingeladen. „Klasse Aktion“, lauteten das anerkennenden Lob vom Geschäftsführer der UWG Gescher Matthias Homann. Im Interview mit Holger Beeke erläutert der Vorsitzende der  Glockenstadt Knappen Nico Charbon diese Aktion. Aus Sicht des Vorstandes des Schalker Fanclubs sei dies „doch nichts besonders“. Der Fanclub vertritt die Philosophie, dass es nicht immer die medienwirksamen Kampanien sein müssen, um Flüchtlinge willkommen zu heißen.

Manchmal sagen kleine Gesten mehr, als tausend Worte. Und davon gebe es viele. Exemplarisch nennt Charbon Maßnahmen wie Geld und Bekleidung spenden, Begleitung bei Behördengängen, Sprachförderung oder einfach mal zu einen Fußballspiel einladen. „Wir haben doch nur einen kleinen Beitrag geleistet“, äußert Charbon. „Wenn man gesehen hat, wie sehr Sich unsere Gäste gefreut haben, kann ich nur sagen: Alles richtig gemacht“ so der zuständige Flüchtlingsbegleiter. Ferner verrät Charbon, dass dies nicht die einzige und letzte Aktion sein wird. Parallel wurde bereits Kontakt zur Gerald Asamoah Stiftung aufgenommen.

Zusätzlich wird in der Winterpause ein Spielerempfang in der blau weißen Glockenstadt stattfinden, wo ein aktueller Spieler oder eine Verantwortliche Person den Fan Club besucht dieses ist auch eine öffentliche Veranstaltung. Und an den hiesigen Karnevalsumzug werden die Schalker im Jahre 2016 auch teilnehmen. Anlässlich der Jubiläumsveranstaltung der AWO in Bocholt sprach der ehemaliger Bundesminister, Ex-Vizekanzler und früherer Bundestagsabgeordneter zur Thematik der Flüchtlinge Franz Müntefering und äußerte: „…dazu bekenne ich mich“. 

„Das Engagement der Glockenstadt Knappen Gescher passt genau dazu. Farbe bekennen!“, so Beeke. Ferner hofft und appelliert die UWG Gescher, sich an diesen vielen Aktionen ein Beispiel zu nehmen und hofft auf weitere Aktionen.

Gäste waren:Said Hammadi aus Marokko, Naveed Ahmad Niazi aus Afghanistan; Mohammed Mohammed aus Nigeria; Mansur Ahmadi aus Afghanistan

Unterbringung von Flüchtlingen

Die UWG Gescher hat am 8.September 2015 einen kleinen Nachfragenkatalog zur Unterbringung von Flüchtlingen der Verwaltung zukommen lassen. Die Zahl der Flüchtlinge steigt rasant. Sie stellt eine Kommune wie Gescher vor erheblichen Herausforderungen. Neben Integration und Betreuung ist die Frage der Unterbringung von enormer Bedeutung. Auch in der Glockenstadt sind Geld und Platz knapp. Die Verwaltung hat in einer ersten Idee die alte Sportfläche vor dem Freibad als Containerstandort beschlossen.

Die UWG hat einen Standtort für Container am Freibad stets abgelehnt (wie berichtet). Überparteilich wurde der Stadtpark als Standort ausgesucht. In der letzten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses wurden von der Verwaltung die aufzustellenden Container vorgestellt. „Aus Sicht der UWG ergeben sich hierbei noch Nachfragen bzw. Anregungen bzgl. der Bauart und Finanzierung“ so der 1. Vorsitzende Holger Beeke. Die Arbeitsgruppe der Wählergemeinschaft hält die geplanten Standartcontainer für wenig geeignete. Gerade im Bezug auf Komfort, Wahrung der eigenen familiären Privatsphäre und Erscheinungsbild. Hier möchte die UWG wissen, inwieweit alternative Bauweisen aus Holz, Mobilheimsystem oder ähnlich geprüft wurden. Aufgrund der immensen Nachfrage sind die Preise stark gestiegen und es kommt zu langen Lieferzeiten. Hier regt die UWG an, ggf. in den Niederlanden anzufragen.

Hiervon verspricht sich die Wählergemeinschaft niedrige Kosten und schnelle Bereitstellung. Vor dem Hintergrund des Haushaltes werden die Container angemietet. „Glaubt man Berechnungen, ist dies ein lukrative Geschäft für Investoren“ führt Fraktionssprecher Bönning dazu aus. Man geht davon aus, dass sich die Kosten für den Investor nach drei bis fünf Jahre amortisiert haben. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwieweit die Stadt nach einem eigenen Investor aus Gescher gesucht hat.

Exemplarisch schlägt die UWG die Stadtwerke Gescher GmbH oder die Grundstücksgesellschaft vor. Die Vermarktung des neuen Wohnbaugebietes verlief für die Grundstücksgesellschaft äußert positiv. Sie sollten demnach in der Lage sein, als Investor aufzutreten. Aus Sicht der UWG bliebe so zumindest der zu entrichtende Zins / Pacht in Gescher.

 

Maria Beeke

Eine ganz besondere persönliche Einladung erhielt Maria Beeke in der vergangenen Woche.  Bundespräsident Joachim Gauck hat die Gescheranerin zu seinem im September am Schloss Bellevue in Berlin stattfindenden Bürgerfest eingeladen.

Dieses Fest ist eine Würdigung an Menschen, die sich in besonderer Weise für andere Menschen oder gesellschaftliche Anliegen einsetzen. „Da war ich doch ziemlich überrascht, als ich die Einladung in der Hand hielt“, erzählt Frau Beeke. Der Bundespräsident war dem Vorschlag der UWG Gescher gefolgt. Die Wählergemeinschaft begründet die Nominierung mit dem sozialen Engagement für geistig und körperlich behinderte Menschen in unserer Gesellschaft.

Als Gründungsmitglied und Präsidentin der Lebenshilfe Borken, Ortsgruppe Gescher hat Frau Beeke in den 25 Jahren ihrer Tätigkeit unzählige Stunden damit verbracht, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen und deren Familien zu verbessern. Die von Frau Beeke geleitete Ortsgruppe hat sich bereits vor etlichen Jahren mit ihrem Engagement vorbildlich für Integration von behinderten Menschen eingesetzt. Sie haben bewusst die Öffentlichkeit gesucht und mit zu einer Akzeptanz behinderter Menschen in Glockenstadt Gescher beigetragen. „Wir freuen uns mit Frau Beeke, dass der Bundespräsident unserem Vorschlag gefolgt ist“ so die Wählergemeinschaft. „Diese Einladung ist schon eine besondere Ehre“, äußert sich Maria Beeke.

Gerne fährt sie im September nach Berlin. „Stellvertretend für die Ortsgruppe und für Eltern mit geistig und / oder körperlich beeinträchtigten Kindern“, betont Frau Beeke an. Abschließend bestärkt sie Familien sich weiter für ihre Kinder zu engagieren und einzusetzen. Ferner empfiehlt sie, auch gerne mal professionlle Hilfe wie den FuD zu nutzen. 

 

 

UWG Gescher stellt keinen Bürgermeisterkandidaten 2015

„Die Findungskommission der UWG Gescher kann, trotz intensiver Beratungen und Gesprächen, leider keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten für die Wahl im September 2015 den Mitgliedern zur Nominierung vorstellen“, lautet das Fazit der Pressemitteilung.

Weiter führt die Arbeitsgruppe dazu aus, dass die Wählergemeinschaft zuvor eine offene Stellenausschreibung über das Internet veröffentlicht hat.   Hier gab es interessante Bewerber. Ein Bewerber, der in hervorragender Art und Weise von der UWG zusammengestellten Kriterien erfüllt hätte, muss wegen einer plötzlichen schweren Erkrankung seine Bewerbung zurücknehmen. 

Aus den Reihen der UWG wurde ein Kandidat mehrfach von den UWG-Gremien gefragt und gebeten eine Kandidatur zu übernehmen. Leider wurde aus familiären Gründen (mehr Zeit für die Familie) nun von diesem Kandidaten endgültig abgesagt. Die UWG bedauert diesen Entschluss sehr, denn sie wollte im Sinne ihres demokratischen Verständnisses gern einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken. Das Eigengewächs aus den UWG-Reihen hat dabei mitgeteilt, dass seine Entscheidung jetzt steht, aber nicht für alle Zeiten gilt. Die UWG hat noch nicht darüber entschieden, ob sie einen der anderen Kandidaten unterstützt. 

Die Wählergemeinschaft wird wegen der endgültigen Entscheidung dieser Unterstützung eine Mitgliederversammlung einberufen und darüber abstimmen lassen. Hierzu sind beiden bisherigen Bürgermeisterkandidaten Ansgar Heming und Thomas Kerkhoff eingeladen worden. Beide Kandidaten erhalten dabei die Gelegenheit, sich den Mitgliedern einmal vorzustellen und sich kritischen Fragen zu stellen.

Rettungszentrum Venneweg

Der jüngste Antrag der UWG Gescher befasst sich mit dem Thema des Rettungszentrums am Venneweg. Geplant ist hier eine konzeptionelle und bauliche Überplanung. Die UWG befürwortet jede Art von kreativem Planspiel im Vorhinein.  Das Beispiel der neuen Bücherei habe beispielsweise gezeigt, dass manchmal ein Neubau günstiger ist als ein Umbau.

Die UWG hat jedoch den Eindruck, als ob die Fronten einiger Beteiligter verhärtet sind. In einem solchen Fall hilft nur Sachlichkeit. Viele Zahlen und Spekulationen sind in der Öffentlichkeit zu hören. Um mit Gerüchten und Schuldzuweisungen aufzuhören, helfen Fakten am Besten, heißt es in der Presseerklärung der UWG. Die Wählergemeinschaft stellt den Antrag, dass die Verwaltung der Stadt Gescher die Verwaltungen der Städte Vreden, Stadtlohn und der Gemeinde Legden bittet, zu einem Termin des nächsten Hauptausschusses die verantwortlichen Mitarbeiter des Rathauses sowie die Feuerwehrchefs dieser Städte einzuladen, um Bericht zu erstatten, wie in diesen Städten und Gemeinden die Realisierung neuer Feuerwehrhäuser oder die Planung neuer Feuerwehrhäuser mit oder ohne Rettungszentrum abgelaufen ist.

Es sollen dabei genauso  Fragen geklärt werden wie die Planungsdauer, Fördermittel, Kostenkalkulation, als auch Aspekte wie Parkplätze; Miteinander leben von Feuerwache und Rettungszentrum; Einbeziehen der Jugendfeuerwehr; Größerwerden von Rettungsfahrzeugen und Feuerwehrfahrzeugen; Kammeradschaftspflege.

Für die UWG ist es selbstverständlich, dass man den ehrenamtlich Engagierten die Unterstützung zu teil werden lässt, die sie verdient haben. „Erst recht, wenn sie ihr Leben zum Schutze anderer riskieren“, stellt der 1. Vorsitzende Holger Beeke klar. Zudem, ist  „eines doch klar: Sicherheit kann sich jeder leisten und Sicherheit ist auch bezahlbar“, so Beeke abschließend.

Unseren Antrag an die Stadt Gescher in dieser Sache finden Sie hier...

Für die UWG Gescher

Matthias Homann
stellvertr. Fraktionssprecher

Berichterstattung zum Thema Bürgermeister

Sehr geehrte Bürger und Bürgerinnen,

in der letzten Zeit werden wir öfter darauf angesprochen, dass wir, die UWG Gescher, eine möglich Bürgermeisterkandidatur von unserem 1. Vorsitzenden Holger Beeke verhindert oder nicht zugelassen haben. Normalerweise reagieren wir nicht auf derartige Gerüchte. Nur hier wird sowohl die UWG Gescher, als auch eine Person in einem nicht akzeptablen Art und Weise dargestellt. Jemand, der sich seit vielen Jahren erfolgreich kommunalpolitisch engagiert. Das geht so nicht.

Kurz zur Klarstellung:

Der 1. Vorsitzende Holger Beeke hat nie von der UWG Gescher gefordert, aufgestellt zu werden! Nun zu behaupteten, die Mitglieder hätten ihm „rechtzeitig den Zahn gezogen“ ist falsch. Es entspricht einfach nicht der Wahrheit. 

Einige Fakten:

  • Holger Beeke ist als 1. Vorsitzender gewählt und einstimmig bestätigt worden.
  • Er holte das erste Mal ein Direktmandat für die UWG.
  • Er hat dies bestätigt. 40,7% bei der Wiederholungswahl.
  • Er hat Idee und Visionen.

Wir hoffen, hiermit nun einiges klargestellt zu haben. Vielleicht muss sich jemand anders den „Zahn ziehen lassen“.

Die Findungskommission der UWG Gescher

Th. Kerkhoff besucht die Fraktionssitzung

"Wir liegen gut im Zeitplan", laute das Zwischenfazit der Findungskommisson der UWG Gescher. Laut Mitteilung der Wählergemeinschaft ist das Bewerbungsfrist und die Auswertung der vorliegenden Bewerber für das Amt des Bürgermeisters abgeschlossen.

Zahlreiche Gespräche wurden mittlerweile geführt. Parallel hierzu wird sich die Fraktion nunmehr mit den bereits bekannten Bürgermeisterkandidaten der anderen Partein treffen. "Wir begrüßen es sehr, dass sowohl Herr Hemsing, als auch Herr Kerkhoff unsere Einladung folgen", so Holger Beeke.

Zu einem Gespräch mit dem Bürgermeisterkandidaten der CDU, Herrn Th. Kerkhoff, läd die UWG Gescher alle interessierten Mitglieder ein. H. Kerkhoff ist 33 Jahre alt, verheiratet und arbeitet z.Zt. in der Sozietät Hoppenberg in Hamm als Rechtsanwalt für Kommunalberatung. Wir wollen H. Kerhoff Gelegenheit geben, sich persönlich vorzustellen und zu verschiedenen Themen, die Ihm für seine Kandidatur als Bürgermeister in Gescher und Hochmoor wichtig sind, Stellung zu beziehen.

Wir treffen uns am 27. April um 19:30 Uhr im Rathaus im kleinen Sitzungssaal und erwarten H. Kerkhoff um 20:00 Uhr. Die UWG Gescher wird in einem weiteren Gespräch natürlich auch mit A. Heming als Kandidat der SPD dieses Gespräch führen!

"Weiterhin wird auch noch über einen eigenen Kandidaten diskutiert. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Mai wollen wir dann festlegen, wen wir im September bei der Wahl zum ersten Bürger der Stadt unterstützen", teilt Matthias Homann von der UWG mit.

Demokratie in Gescher am Beispiel einer Straßennamensvergabe

Im Bau- und Planungsausschuss am 16.04.2015 erhielt die Straße im neuen Baugebiet an der alten Feldmark den Namen „An den Bachgärten“.

Dieses wurde mehrheitlich so entschieden, die Entscheidung ist auch in Ordnung. 

Damit man Demokratie in Gescher versteht, möchte die UWG den Werdegang dieses Namens noch einmal kommentieren:

Es gab drei Namen zur Auswahl, vorgeschlagen von der Verwaltung der Stadt Gescher:

  • Am Bach 
  • An den Bachgärten 
  • Machariuskamp

Machariuskamp wurde schnell verworfen, weil das „niemand schreiben kann“. Macharius war ein Bürgermeister in Gescher, die bisherige Ackerfläche an der alten Feldmark, die jetzt zum Baugebiet wird, trägt den historischen Flurnamen „Machariuskamp“. Der Name Macharius kommt auch in Nachbarstädten vor, so gibt es in Ahaus-Ottenstein eine Wohnstraße, die nach Macharius bekannt ist. Das Ganze ist durchaus händelbar. 

Der Name „Am Bach“ ist von der CDU favorisiert worden, bis zu dem Moment, als der Bürgermeister gesagt hat, dass sich der Grundstückseigentümer (die städtische Grundstücksgesellschaft) den Namen an den Bachgärten wünscht. 

Die Grundstücksgesellschaft ist nur punktuell Eigentümerin, nur für eine Übergangszeit, sie hat gekauft und wird jetzt verkaufen. Sie hat danach nichts mehr mit dem Gesamtgelände zu tun! Die Grundstücksgesellschaft ist auch nicht irgendwer, sondern besetzt von städtischen Beamten, ausschließliche Gesellschafterin ist die Stadt Gescher. 

Bei einigen Straßenbenennungen in Gescher war früher der Heimatverein gefragt worden, in diesem Fall nicht. Bachgärten hat es im Bereich alte Feldmark nie gegeben, dort gab es Ackerland und auch kein Bach, dieser wird erst jetzt verlegt, der Bach liegt dabei über 2 m unter Straßenniveau und führt nicht einmal das ganze Jahr über Wasser.

Alternativvorschläge im Bauausschuss (alte Feldmark links, neue Feldmark) wurden nicht mehrheitlich mitgetragen. Der Vorschlag der UWG-Fraktion, nachdem man doch die Käufer der Grundstücke fragen sollte, die verbringen schließlich ihr künftiges Leben dort, wurde verworfen, weil der Bürgermeister gesagt hat, dass die Kaufverträge noch nicht abgeschlossen wurden. Es gibt aber eine Liste von Interessenten, die man hätte fragen können. Hier hätte man doch einfach eine Umfrage starten können, das ist offenes Umgehen mit den Bürgern, die unmittelbar betroffen sind!

Wir appellieren als UWG an alle Verantwortlichen bei der Stadt und in der Politik: Lassen Sie uns in Zukunft solche Dinge anders angehen!

Finale Abstimmungen können dann erfolgen, wenn alle Parameter geklärt sind! Warum bindet man die Politik nicht vorzeitiger ein, damit eine Vielfalt von Meinungen zusammenkommt?

Demokratie in Gescher am Beispiel einer Straßennamensvergabe

Im Bau- und Planungsausschuss am 16.04.2015 erhielt die Straße im neuen Baugebiet an der alten Feldmark den Namen „An den Bachgärten“.

Dieses wurde mehrheitlich so entschieden, die Entscheidung ist auch in Ordnung. 

Damit man Demokratie in Gescher versteht, möchte die UWG den Werdegang dieses Namens noch einmal kommentieren:

Es gab drei Namen zur Auswahl, vorgeschlagen von der Verwaltung der Stadt Gescher:

  • Am Bach 
  • An den Bachgärten 
  • Machariuskamp

Machariuskamp wurde schnell verworfen, weil das „niemand schreiben kann“. Macharius war ein Bürgermeister in Gescher, die bisherige Ackerfläche an der alten Feldmark, die jetzt zum Baugebiet wird, trägt den historischen Flurnamen „Machariuskamp“. Der Name Macharius kommt auch in Nachbarstädten vor, so gibt es in Ahaus-Ottenstein eine Wohnstraße, die nach Macharius bekannt ist. Das Ganze ist durchaus händelbar. 

Der Name „Am Bach“ ist von der CDU favorisiert worden, bis zu dem Moment, als der Bürgermeister gesagt hat, dass sich der Grundstückseigentümer (die städtische Grundstücksgesellschaft) den Namen an den Bachgärten wünscht. 

Die Grundstücksgesellschaft ist nur punktuell Eigentümerin, nur für eine Übergangszeit, sie hat gekauft und wird jetzt verkaufen. Sie hat danach nichts mehr mit dem Gesamtgelände zu tun! Die Grundstücksgesellschaft ist auch nicht irgendwer, sondern besetzt von städtischen Beamten, ausschließliche Gesellschafterin ist die Stadt Gescher. 

Bei einigen Straßenbenennungen in Gescher war früher der Heimatverein gefragt worden, in diesem Fall nicht. Bachgärten hat es im Bereich alte Feldmark nie gegeben, dort gab es Ackerland und auch kein Bach, dieser wird erst jetzt verlegt, der Bach liegt dabei über 2 m unter Straßenniveau und führt nicht einmal das ganze Jahr über Wasser.

Alternativvorschläge im Bauausschuss (alte Feldmark links, neue Feldmark) wurden nicht mehrheitlich mitgetragen. Der Vorschlag der UWG-Fraktion, nachdem man doch die Käufer der Grundstücke fragen sollte, die verbringen schließlich ihr künftiges Leben dort, wurde verworfen, weil der Bürgermeister gesagt hat, dass die Kaufverträge noch nicht abgeschlossen wurden. Es gibt aber eine Liste von Interessenten, die man hätte fragen können. Hier hätte man doch einfach eine Umfrage starten können, das ist offenes Umgehen mit den Bürgern, die unmittelbar betroffen sind!

Wir appellieren als UWG an alle Verantwortlichen bei der Stadt und in der Politik: Lassen Sie uns in Zukunft solche Dinge anders angehen!

Finale Abstimmungen können dann erfolgen, wenn alle Parameter geklärt sind! Warum bindet man die Politik nicht vorzeitiger ein, damit eine Vielfalt von Meinungen zusammenkommt?

Sondersitzung des Arbeitskreis Bauausschuss / Abwasserwerk

Am Sonntag, den 19. April tagt in einer Sondersitzung der Arbeitskreis „Bauausschuss / Abwasserwerk“ der UWG Gescher. Themenschwerpunkt wird die mittelfristige Ausrichtung der Stadt Gescher im technischen Bereich sein. Der Teilnehmerkreis besteht vorwiegend aus den Mitgliedern, und deren Vertreter, im Bau- und Planungsausschusses, des Abwasserwerkes sowie interessierte Fraktionsmitglieder.

„Die Teilnehmer dieses Treffen haben die Aufgabe, den Mitgliedern der UWG ein Konzept vorzustellen, wo und wie in den nächsten 3 bis 4 Jahren Akzente gesetzt werden sollen,“ so Fraktionssprecher Werner Bönning. Aus Sicht der Wählergemeinschaft ist hierfür ein separates Meeting erforderlich. „Ein solches Konzept lässt sich nicht während einer Fraktionssitzung erarbeiten“, ergänzend Holger Beeke.

Die Arbeitsgruppe befasst sich u.a. mit dem Thema der zunehmenden Straßenschäden, den Problemen im Berkeltal, Facilitymanagement im Gebäudbereich, 2 Kanalsysteme beim Straßenneubau, Straßenausbau- und verkehrskonzept. Nach Meinung der Wählergemeinschaft sind, wenn die Schildarpstraße ausgebaut wird, auch die umliegenden Straßen wie der Schultenrott oder das Areal im Bereich der Nachbarschaft „Zum Erlengrund“ in den Überlegungen zu berücksichtigen.

Die UWG setzt sich seit Jahren für die Verkehrssicherheit ein. Auf eigene Kosten wurden beispielsweise im Jahre 2003 Schilder mit „Achtung Kinder“ verteilt. Zudem Anträge auf eine Markierung von 30 Zonen und gefährlichen Verkehrsbereiche in Gescher gestellt und gefordert. „Vor dem Hintergrund der Haushaltssicherung stellt sich die Frage, wie sich ein qualitatives Verkehrssicherheitskonzept realisieren lässt“.

Mitgliederversammlung 2015 begrüßt neue Mitglieder

Im Landcafé „Zur alten Kaiserei“ hieß der 1. Vorsitzender Holger Beeke die Anwesenden der UWG Gescher zur Mitgliederversammlung willkommen. Sein besonderer Gruß galt den neuen Mitgliedern. „Ich finde es wunderbar, dass ich auch in diesem Jahr wieder neue Mitglieder begrüßen kann“, lauteten seine Worte.
In seinem Jahresrückblick ging Beeke insbesondere auf das 20 jährige Bestehen der Wählergemeinschaft und auf die Kommunalwahl in 2014 ein.


Anlässlich des Jubiläums der UWG hat sich der Vorstand entschieden, dieses Ereignis mit allen Bürgern aus Gescher zu feiern. „Von einer Protestpartei zur etablierten Partei in Gescher“ kommentierte und fasste die Ehrenvorsitzende Hildegard Kowollik zusammen. Eine Jubiläumswoche für Jung und Alt wurde geplant und durchgeführt. Besondere Highlights waren hierbei der Besuch im Imker- oder Glockenmuseum, die E-Bike-Schulung, das Wandern durch die Fürstenkuhle, das aus Münster angereiste Puppentheater Charivarie oder die Lesung von Swen Artmann. „Es gibt wohl kaum etwas schöneres, als wenn ein Raum vom herzhaften Lachen und Miteifern der Kinder gefüllt wird“ lautet das Fazit von Beeke nach der  Aufführung des Puppentheaters. Gerne erinnerte sich Ingrid Kösters an den „sympathischen Autor“ Swen Artmann, der aus seinem vierten Werk  „Glaub mir, ich bin ein Lügner“ vorgelesen hat.


Ein äußerst positives Fazit zog Beeke anhand des Ergebnisses nach der Kommunal- und Wiederholungswahl in 2014. Die politische Arbeit und das Engagement für den Bürger zum Wohle Geschers  ist honoriert worden. Exemplarisch nannte Beeke hier die durch die UWG Gescher geforderten Solarleuchten am Ahauser Damm, den Einsatz für das Fragerecht der Bürger, die Idee der Repair-Cafés, das jahrelange Bemühen um die Verkehrssicherheit und das geforderte Verkehrskonzept, die Fünfzügigkeit an der Gesamtschule, die Sicherheit und Ausstattung für die Feuerwehr, die Trassenführung der 380 – kv – Leistung usw. „Die UWG Gescher ist die drittstärkste politische Kraft in Gescher und nicht mehr wegzudenken“, lautet seine Einschätzung.

Im Anschluss daran wurde der Kassenbericht von Kassenwart Thomas Peirick detailliert vorgetragen und erläutert. Die Kommunalwahl im Mai 2014, die Veranstaltungen zum 20-jährigen "UWG-Jubiläum" und die Wiederholungswahl im November 2014 gestalteten sich sehr ausgabenintensiv. Dennoch konnte Thomas Peirick eine positive Bilanz vorlegen und mit Zuversicht in die Zukunft schauen. Die Kassenprüfer Gaby Beuker-Schrader und Manfred Lucahsen bescheinigten eine außerordentliche und beanstandungsfreie Kassenführung, worauf auf Antrag der Kassenwart und des Vorstandes von den Mitgliedern der Versammlung entlastet wurde.  

Zügig wurde dann der Tagesordnungspunkt Wahlen abgewickelt. Martina Dapper wurde einstimmig als 2. Vorsitzende bestätigt. Sie bedankte sich bei den Teilnehmern für das Vertrauen. Ebenfalls in seinem Amt bestätigt wurde Kassenwart Thomas Peirick. Als Beisitzer wurde Ingrid Kösters und Thomas Niedenführ wiedergewählt. Auf eigenen Wunsch hin stellte sich Josef Leinen nicht mehr für eine weitere Periode für die Vorstandsarbeit zur Verfügung. „Wenn es derartig viele neue Mitglieder gibt, dann dürfen sich die Älteren auch in die zweite Reihe zurückziehen“, begründete Josef Leinen u.a. seine Entscheidung. Holger Beeke bedankte sich bei J. Leinen für die jahrelange aktive Mitarbeit und fügte abschließend hinzu, dass er die kritischen Anmerkungen und spitzen Formulierungen vermissen werden. Auf Vorschlag der Versammlung nimmt Gaby Beuker-Schrader den Platz für Josef Leinen im Vorstand ein.  Für die turnusgemäß ausscheidende Kassenprüferin G. Beuker-Schrader wurde Niels Hartmann gewählt.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ berichte der Teamsprecher der Arbeitsgruppe „BürgermeisterWahlen 2015“ Gregor Kösters über den aktuellen Stand und stellt den Fahrplan vor. Er wies hierbei noch einmal darauf hin, dass es aus Sicht der Wählergemeinschaft wünschenswert gewesen wäre, wenn alle Parteien zusammen ein Anforderungsprofil für einen Bürgermeisterkandidaten/-innen erstellt hätten. Leider haben sich SPD und CDU anders entschieden und sind einen anderen Weg gegangen. Die UWG hat daraufhin ihr Anforderungsprofil konkretisiert und veröffentlicht. „Auch wenn bereits vielversprechende Bewerbungen vorliegen, nehmen wird noch bis zum 15.04.2015 weitere entgegen“, gibt Kösters bekannt. Danach werden diese ausgewertet und Gespräch geführt. Die ersten Gesprächstermine sind bereits  vergeben. „Selbstverständlich werden wir auch mit den Kandidaten der anderen Parteien sprechen“, erläutert er auf Nachfrage. Weiter geht die Arbeitsgruppe davon aus, dass diese Gespräche im Mai abgeschlossen sein werden. In einer zusätzlichen Mitgliederversammlung erhalten dann alle Mitglieder die Gelegenheit, den vorgeschlagenen Kandidaten kennen zu lernen. Zudem muss er den anwesenden Mitglieder Rede und Antwort stehen. Im Anschluss daran soll das Votum der Mitglieder entscheiden, wen die Wählergemeinschaft unterstützt.

Die UWG Gescher sucht für die Bürgermeisterwahl in der Stadt Gescher im September 2015 Bürgermeister-Kandidatinnen und Kandidaten. Die Stellenausschreibung finden Sie hier...

Die UWG zum Thema Schülerbeförderung...

In der Ratssitzung am 14.01.2015 händigte die erste Beigeordnete den Entwurf des Haushaltes 2015 aus. Aufgrund der Haushaltssicherung ist der Bereich der Einzelmaßnahmen zur Konsolidierung ein wichtiger Teil.
In 30 Einzelmaßnahmen wird dargelegt, wie der Haushalt zu retten ist.   Das Mittel der Verwaltung lautet u.a. streichen. Einfach streichen. Aus Sicht der UWG ist dies zu einfach gedacht. Eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Streichliste und diesem Thema vermisst die Wählergemeinschaft.
Die Problematik der Haushaltslage ist seit langem bekannt. Hinweise der UWG gibt es seit geraumer Zeit, beispielsweise im UWG - Report 01/2014. Sogar die Kommunalaufsicht hat die Verwaltung bereits darauf hingewiesen.   Nachher sind immer alle schlauer. Rechtzeitiges Zuhören hätte vielleicht bereits ausgereicht.   Die ungeprüfte Streichung der freiwilligen Leistungen im Bereich der Schülerbeförderung nimmt die UWG nicht hin.
Die Fraktion der UWG hat sich in einer ersten Beratungssitzung mit diesem sensiblen Thema der Schülerbeförderung auseinandergesetzt und alternative Ideen entwickelt. Ein entsprechender Antrag ist formuliert und eingereicht.

Unseren Antrag zu diesem Thema finden Sie hier...

 

Matthias Homann

Haushaltsrede 2015 des Fraktionssprechers W.Bönning

Sehr geehrter Herr Bürgermeister!                                                                                  Sehr geehrte Frau Kämmerin!                                                                                                 Sehr geehrte Damen und Herren des Rates!                                                                   Sehr geehrte Bürger!

 

 

Heute hier eine Haushaltsrede zu halten, geht nicht ohne depressiven Unterton. Dies würde der Sache und der dramatischen Situation nicht  gerecht werden.

Wir haben uns gebetsmühlenartig in den vergangenen Jahren wiederholt und gesagt, Aufpassen – Aufpassen – Aufpassen.

Wenn wir so weitermachen, droht uns bald die Haushaltssicherung!

Es wurde Geld ausgegeben, als wenn wir die Scheichs von Dubai wären.

Ihr kennt viele unserer Kritikpunkte, wie Ausbau des Rathausvorplatzes,  neues Logo für Gescher, mangelnde Folgekostenrechnungen, oder die ohne nennenswerten Grund beschlossene Kapitalerhöhung von 250.000 Euro für die  Grundstücksgesellschaft, usw. Alles zu Lasten des städtischen Haushaltes.

Ein kurzer Rückblick in das vergangene Jahr.

Am 09. April 2014 wurde der Haushalt mit den Stimmen von CDU und Grüne verabschiedet mit einem Defizit von 1.297.000 Euro. 

Trotz Streichungen war die Vermeidung der Haushaltssicherung nur noch durch höhere Steuern möglich.

Anfang Oktober dann die Nachricht, dass sich die Zahlen gegenüber dem Haushaltsansatz um 1.300.00 verschlechtern werden.

Durch eine seit Juni angeordnete haushaltswirtschaftliche Sperre durch die Kämmerei wurden ca. 150.000 € eingespart. Wo genau?

Ab sofort gilt eine generelle Haushaltssperre.

Anfang Dez. dann die Aussagen der Kämmerei, dass man bei einem vor-aussichtlichen Minus von 2.100.000 € landen werde und ebenfalls die Rücklagen vollständig aufgebraucht werden.

Dann, nur einen Monat später, am 14.01. 2015 eine weitere Hiobsbot-             schaft durch die Einbringung des Haushaltes mit einem Defizit von nunmehr 3.060.199 €.

Zusätzlich wird von der Verwaltung ein Konsolidierungsprogramm durch Streichungen und Kürzungen in Höhe von fast 2.3 Millonen Euro vorge-schlagen, dass in die mittelfristige Planung bis zum Jahr 2018 schon einge-arbeitet ist.  

Dann im März noch einmal eine gute Nachricht.

Durch das vorläufige Jahresergebnis 2014 ergibt sich gegenüber dem Etat-entwurf einen Verringerung des Defizits um ca. 600.000 € auf jetzt noch      2.46 Millionen Euro.

Solch eine Buchhaltung kann man nicht verwerten, man kann keine Lösungen suchen, wenn diese Zahlen nicht belastbar und verlässlich sind.

Wenn man schon im Oktober weiß, dass man um eine Haushaltssicherung nicht herum kommt, warum nicht bereits zu diesem Zeitpunkt, gemeinsam,  Verwaltung, Politik und auch div. Gruppierung, wie Bürger, Vereine etc., über die erst im Januar genannten Konsolidierungsmaßnahmen nachzudenken und abzuwägen, ob man nicht bei Kürzungen durch andere Maßnahmen trotzdem den Qualitätsstandart noch halten kann. Wir hätten uns vielleicht viel Ärger ersparen können.                                                                       

Kommen wir nun zu den Haushaltsberatungen,

Eine erste Absprache unter allen Fraktionssprechern ergab, dass man eine            Marathonratssitzung wie im letzten Jahr möglichst vermeiden wolle.

Gemeinsamkeiten sollen gebündelt werden um alles in einer vorgezogenen Finanzausschusssitzung zu behandeln.       

Warum die CDU Fraktion noch vor dem ersten Gespräch den größten Teil ihrer Anträge an die Verwaltung und der Presse übergeben hat, verstehe           wer will.

Noch schlimmer kommt es in Sachen Schülerbeförderung.

Der Wille, auch im vernehm mit dem Fraktionssprecher der CDU, einen                    gemeinsamen Antrag hinzubekommen, scheitert am Verhalten der CDU.

Denn während alle Fraktionssprecher, auch Herr Kock, u. a. über dieses Problem diskutieren, sind die Würfel bei der CDU längst gefallen, eben die Umstellung der Schülerbeförderung für dieses, evtl. auch das nächste Jahr noch auszusetzen. Am anderen Tag in der Presse zu lesen.

Nur so viel zur Schülerbeförderung „ Das vom Arbeitskreis erarbeitete Konzept mit dem ÖPNV sieht vor, dass kein Kind stehen gelassen wird. Es geht nicht um eine Verschlechterung, sondern um eine Kostenreduzierung bei gleicher Qualität.

Wer etwas anderes behauptet, so in der letzten Finanzausschusssitzung  von Seiten der CDU geschehen, spielt mit den Ängsten der Eltern und das ist unredlich. 

Wir stehen zu dem gemeinsamen Antrag von SPD/UWG und Grüne.

Ansonsten waren es gute Gespräche, die, so mein Eindruck, auch insgesamt positiv verlaufen sind.

Es konnten mehrheitsfähige Anträge mit allen Fraktionen oder aber auch nur mit drei Fraktionen, eben SPD,UWG und Grüne auf den Weg gebracht werden.

Aber auch Anträge einer jeden Fraktion wurden besprochen, die aber keine eindeutige Mehrheit gefunden haben.

Letztendlich kamen in der letzten Finanzausschusssitzung über 30 Einzelanträge zur Aussprache und Abstimmung, wo am Ende, und so ist es nun mal in der Demokratie, jede Fraktion Abstriche machen musste.

So weit, so gut.

Dennoch bleiben seit der Finanzausschusssitzung einige für die UWG Fraktion unüberwindbare Hürden, die uns zur Ablehnung dieses Haushaltes veranlassen, falls hier heute kein Umdenken einiger Entscheidungen aus dem Finanzausschuss mehr möglich ist.

Ich möchte diese im Einzelnen benennen:

  • Abschöpfung der Bilanzgewinne des Abwasserwerkes                                               

Hier sehen wir klare rechtliche Probleme, die wir vor Einstellung in den aktuellen Haushalt geklärt haben wollen. Weiter sind wir der Ansicht, dass diese Vorgehensweise immerhin über vier Jahre mit einem Volumen von ca. 450.000,00 € indirekt zu Lasten der Gebühren und vor allen Dingen zu Lasten der Liquidität des Abwasserwerkes gehen. Evtl. Gebührenanhebungen wären dann nicht ausgeschlossen. Das Gegenteil, Gebührensenkungen sollten wir erreichen

  • Ein weiterer Punkt betr. Bilanzgewinne                                                                                                                           

Sollte dennoch gegen unsere Pos. entschieden werden, beantragen wir nach wie vor, dass dann diese Haushaltsansätze nur dem Abbau der Liquiditäts- kredite dienen und nicht, wie im Finanzausschuss besprochen, dem allge- meinen Haushalt zufließen und somit für andere Wünschen mit ausgegeben werden.

  • Ausgabenbereich für Kinder, Jugendliche und Familien.

Hier wurde nach unserer Ansicht willkürlich abgestimmt. Wir können und werden u. a. nicht verstehen, warum man den Zuschuss für ehrenamtlich, organisierte Projekte im Haushalt belassen will, aber dagegen das Spielplatzkonzept, was im Fachausschuss begeistert angenommen wurde, aufgeben will, zumal dieses Konzept dabei helfen könnte, unattraktive und wenig frequentierte kleinere Spielplätze aufzugeben und zu vermarkten, aber mit weniger größeren und attraktiven Spielplätzen den Qualitätsstandard dennoch zu erhalten oder sogar zu verbessern. Da schließt man mal eben eine Turnhalle, obwohl sie vielleicht an einen anderen Verein verpachtet werden könnte.                                                      (Leerstehende Gebäude verkommen sehr schnell und werden nach und nach zu Ruinen.                                                                                           

Dieses nur zwei Beispiele aus dem Gesamtpaket. Veräußerung besonderer städtischer Grundstücksflächen. Wir verstehen nicht, warum man diesen Antrag als Arbeitsauftrag auf die lange Bahn schiebt, zumal es dem Haushalt doch zusätzliche Einnahmen verspricht. Warum lehnt man heute ab, kleine Grundstücke an die zu veräußern, die diese bereits heute schon pflegen.

  • Konzessionsabgabe für Windkrafträder
                                                                                                                                         Warum tut man sich so schwer, einer sog. Konzessionsabgabe für Windkraft zuzustimmen. Andere Kommunen machen es uns schon lange vor.

Man muss sich nur mal im Internet in einer allen bekannten Suchmaschine einloggen, Konzessionsabgabe Windkraft eingeben und schon kann man lesen, wie es andere Kommunen machen. Aber man muss auch wollen.                                                                                                   Wir werden hier nicht locker lassen und weiterhin diese Anliegen einfordern.

Man könnte noch viele Dinge, sprich Ungereimtheiten benennen aber ich komme zum Schluss. Umso mehr uns die Haushaltslage die Hände bindet, desto mehr ist Politik und Verwaltung gefragt, Ideen zur Fortentwicklung unserer schönen Glocken-Stadt zu entwickeln.

Der uns vorgelegte Haushalt lässt dieses aber vermissen.

Nur zu kürzen und Gebühren zu Lasten der Bürger zu erhöhen, ist uns zu kurz gedacht. Erst recht, wenn es Kinder und Jugendliche betrifft.

Das können und werden wir nicht mittragen und lehnen den Haushalt ab.

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

Haushaltsrede 2015 des Fraktionssprechers W.Bönning

Presseerklärung der UWG Gescher zur Kindergarten-Diskussion Alte Feldmark/Erlengrund

In der Sitzung des Rates am 14.01.215 wurde über den neuen geplanten Kindergarten an der „Alten Feldmark“ abgestimmt und dieser gegen die Stimmen der UWG Gescher beschlossen. Die Kritik der Wählergemeinschaft richtet sich dabei „weder gegen den Inverstor, noch gegen den Betreiber, dem DRK“ betont Fraktionssprecher Werner Bönning ausdrücklich. Vor allem stört die UWG jedoch, dass trotz intensiver Nachfragen und Anfragen ein künftiger weiterer Kindergarten-Standort nie in den Ratsgremien diskutiert wurde. Zumindest gab es keinerlei Auswahl, so dass der Standort Alte Feldmark/Erlengrund als einziger Standort stehen blieb.

„Die UWG Gescher hat wegen dieses Standortes immer noch große Bedenken“, so der 1. Vorsitzende Holger Beeke. Der Verkehr beim Bringen und Holen der Kinder wird hier einen Straßenbereich belasten, der sowieso an genau dieser Stelle bereits belastet ist; der Grundstückszuschnitt als Dreieck mit sehr schmalem Ausgang und einem unmittelbar anschließenden tiefen Vorfluter, der eingezäunt wird, ist ausgesprochen schwierig für pädagogische Zwecke zu nutzen; Gescher hat keinerlei Erfahrung mit einer zweigeschossigen Kita-Einrichtung – eine andere bauliche Möglichkeit besteht in dieser Lage nicht; die Lage des Kindergartens an dieser Stelle ist eine Randlage, der Kindergarten ersetzt eine innerstädtische Lage, die fast 100 Jahre am Kirchplatz mit dem Pankratius-Kindergarten bestanden hat; für die UWG Gescher ist es bedauerlich, dass damit der letzte innerstädtische Kindergartenstandort aufgegeben wird.

„Alle in Gescher sagen, dass sie die Innenstadt stützen wollen und alle entscheiden sich immer bei Entscheidungen gegen diese Aussage“, heißt es in der Presseerklärung weiter. Die Frequenz in der Innenstadt nimmt deutlich ab. Das ist wahrscheinlich nie wieder gutzumachen; auch Eltern anderer Baugebiete werden den Kindergarten im Bereich Alte Feldmark/Erlengrund frequentieren müssen, so dass ein hoher Aufwand auch für die Eltern entstehen wird. „Wahrscheinlich haben wir hier wieder eine Chance vertan“, so Beeke abschließend. Die UWG bedauert zudem, wie diese Entscheidung zustande gekommen ist. Für die Zukunft wünscht sich die Wählergemeinschaft, dass über Themen früher und intensiver beraten wird.

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